Reh Jerky selber machen – Mit Dörrautomat zum perfekten Wildsnack
Reh Jerky selber machen im Dörrautomaten ist die perfekte Möglichkeit, einen eiweißreichen, fettarmen und lange haltbaren Wild-Snack herzustellen. Im Vergleich zu klassischem Rindfleisch-Jerky überzeugt Rehfleisch durch seinen feinen, aromatischen Geschmack und die besonders magere Struktur. Dank moderner Dörrautomaten gelingt die Herstellung besonders gleichmäßig, energiesparend und schonend – ideal für Outdoor-Fans, Sportler und alle, die natürliche Snacks ohne Zusatzstoffe bevorzugen. In diesem Artikel erfährst du die Vorteile des Dörrautomaten, ein detailliertes Reh Jerky Rezept mit Marinade aus Sojasauce, Gewürzen und Essig, die optimale Dörrtemperatur, Tipps zur Haltbarkeit sowie Profi-Tricks für die perfekte Konsistenz.

Inhaltsverzeichnis
Warum Reh Jerky?
Jerky ist der ideale Snack für Outdoor-Abenteuer, Sport oder den Alltag – eiweißreich, fettarm und lange haltbar. Während Rindfleisch-Jerky längst etabliert ist, bietet Reh Jerky eine besonders feine, wilde Note. Das Fleisch ist mager, aromatisch und passt perfekt zur schonenden Trocknung im Dörrautomaten.
Ich mache mein Reh Jerky so gerne selbst, weil es einfach der ideale Snack für meinen Alltag ist. Gerade als Sportler schätze ich, dass Jerky unglaublich eiweißreich ist und praktisch keine Kohlenhydrate enthält. Dadurch passt es perfekt in meine Ernährung, wenn ich abnehmen oder Muskeln aufbauen möchte. Das Jerky macht sehr satt, ohne dass ich unnötig Kalorien aufnehme – ein klarer Vorteil gegenüber herkömmlichen Snacks. Dazu kommt, dass ich beim Reh Jerky selber machen genau weiß, was drin ist: kein Zucker, keine Zusatzstoffe, nur hochwertiges Wildfleisch und natürliche Gewürze. Außerdem ist Rehfleisch ein regionales Produkt, nachhaltig und deutlich magerer als Rindfleisch. Für mich ist Reh Jerky aus dem Dörrautomaten deshalb die perfekte Kombination aus gesundem Protein-Snack, regionaler Nachhaltigkeit und richtig gutem Geschmack.
Vorteile eines Dörrautomaten für Jerky
Ein Dörrautomat ist die beste Wahl, um Jerky herzustellen. Im Vergleich zu Ofen oder Grill bietet er:
- Gleichmäßige Trocknung: Mehrere Etagen sorgen für konstante Ergebnisse.
- Energieeffizienz: Spart Strom im Vergleich zum Backofen. Viel effektiver als im Backofen
- Schonende Verarbeitung: Nährstoffe und Aromen bleiben erhalten.
- Vielseitigkeit: Neben Fleisch können auch Obst, Chilis, Gemüse oder Kräuter, Pilze getrocknet werden.

Rezept: Reh Jerky im Dörrautomaten
Für ca. 300–400 g fertiges Jerky (ausgehend von 1 kg frischem Rehfleisch).
Zutaten:
- 1 kg Rehfleisch (Rücken oder Keule, möglichst mager)
- 150 ml dunkle, salzige Sojasauce
- 2 EL Worcestersauce
- 2 EL brauner Zucker (oder Honig für leichtere Süße, für Fitnessfanatiker: weglassen!)
- 1 TL grober schwarzer Pfeffer
- 1 TL Knoblauchpulver
- 1 TL Zwiebelpulver
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- ½ TL Chiliflocken (optional, für Schärfe)
- 1 TL Apfelessig oder Balsamico
- 1 TL Rauchsalz (optional, für kräftiges Raucharoma)
- Optional: 1 TL Ingwerpulver oder frisch geriebener Ingwer
Zubereitung Schritt für Schritt:
- Fleisch vorbereiten:
Rehfleisch von Sehnen und Fett befreien. In 3–5 mm dünne Scheiben schneiden (Tipp: leicht angefroren lässt sich das Fleisch besser schneiden). - Marinade anrühren:
Alle Zutaten in einer großen Schüssel vermengen. - Fleisch marinieren:
Fleischscheiben in die Marinade legen und mindestens 12 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen (besser 24 Stunden). - Fleisch trocknen:
Scheiben aus der Marinade nehmen, nicht abtupfen und gleichmäßig auf die Gitter des Dörrautomaten legen. - Dörren:
Bei 50 °C für 17 Stunden trocknen, bis das Jerky fest, aber noch leicht biegsam ist. Ich habe viel mit der Zeit herumexperimentiert, bei über 50° wird das Fleisch gekocht, nicht getrocknet, deshalb ist dies die optimale Zeit und Temperatur! - Bruchtest: wenn ihr das Jerry durchbrecht, sollte es weißlich „splittern“
- Abkühlen & Lagern:
Jerky vollständig abkühlen lassen und luftdicht in Schraubgläsern oder vakuumiert in Vakuumbeuteln aufbewahren.

Dörrautomat kaufen – Guter Dörrautomat für Jerky
Dörrautomat kaufen – meine Erfahrung mit dem Arendo Edelstahl-Dörrautomaten: Als ich mich entschieden habe, einen Dörrautomaten zu kaufen, war mir schnell klar: Es gibt große Unterschiede zwischen den Geräten. Ich wollte nicht irgendein leppsches Plastikmodell, sondern einen langlebigen und hygienischen Dörrautomaten, der auch mit Fleisch – zum Beispiel für Reh Jerky – problemlos klarkommt. Schließlich bin ich bei diesem Modell aus Edelstahl gelandet, und ich bin wirklich zufrieden.
Was mir beim Kauf besonders wichtig war:
- Material: Der Dörrautomat ist komplett aus Edelstahl gefertigt – inklusive der Einschübe. Das fühlt sich nicht nur hochwertig an, sondern ist auch hygienisch und leicht zu reinigen.
- Temperaturbereich: Für mich entscheidend war die präzise Steuerung. Dieser Dörrautomat lässt sich in 5-Grad-Schritten von 30 °C bis 90 °C einstellen. Perfekt, wenn ich mal Kräuter trocknen will oder Fleisch für Jerky.
- Luftzirkulation: Ich wollte, dass das Dörrgut gleichmäßig trocknet. Der Dörrautomat hat eine gute Umluftfunktion, sodass ich kein ständiges Tauschen der Etagen brauche.
- Lautstärke: Ich war überrascht, wie leise der Dörrautomat arbeitet. Selbst bei langen Dörrzeiten ist er kaum zu hören.
- Timer & Bedienung: Der Timer geht bis zu 24 Stunden und lässt sich in halbstündigen Schritten einstellen. Dazu kommt die LED-Beleuchtung mit Glasfront – ich sehe immer, wie weit das Jerky schon ist, ohne die Tür öffnen zu müssen.
- Kapazität: Acht Einschübe aus Edelstahl bieten richtig viel Platz. Ich kann problemlos größere Mengen Fleisch, Gemüse oder Obst in einem Durchgang trocknen.
Mein Fazit zum Dörrautomaten:
Ich hätte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ich so begeistert von einem Küchengerät sein könnte – aber dieser Dörrautomat hat sich für mich absolut gelohnt. Gerade für Jerky, egal ob aus Rind oder Wild, liefert er ein perfektes Ergebnis: gleichmäßig, aromatisch und zuverlässig. Dazu kommt, dass ich ihn auch für Kräuter, Pilze oder Apfelscheiben nutze – ein echtes Allround-Gerät.
Wenn man einen Dörrautomaten kaufen möchte, sollte man auf Edelstahl, Temperaturgenauigkeit, Timer und Luftzirkulation achten. Genau diese Punkte erfüllt mein Gerät, und deswegen würde ich ihn jedem empfehlen, der ernsthaft ins Dörren einsteigen will.
Insgesamt hätte ich mich im Nachhinein für die etwas größere 10 Fach Variante entschieden. 2kg Jerky gehen in einem Rutsch durch die 8 fach Version.