Harpune im Flugzeug mitnehmen – Stressfrei fliegen – die Lösung

Reisen mit der Harpune – ein Problem oder doch nicht?

Der Transport des Equipments stellt die meisten Speerfischer oft vor ein großes Fragezeichen. Das Mitnehmen von einer Harpune im Flugzeug wird von den meisten Leuten aber überschätzt. Es ist kein Problem die Harpune bei den meisten Fluggesellschaften in der Europäischen Union mitzuführen (Ryanair, Lufthansa, Airberlin (oder bald auch nicht mehr Airberlin)). Handelt es sich nicht gerade um eine 4 kg, 140er Holzharpune mit noch längerem Pfeil, empfiehlt es sich ein sogenanntes „Pencil Bag“ aus dem Golf Zubehör zu erwerben. Diese sind auf einschlägigen Internetseiten (Ebay, Amazon) oft für kleines Geld zu erwerben. Diese Bags sind durch harten Kunststoff verstärkt und verhindern so das Verbiegen des Inhalts. Oftmals habe ich schon selbst bis zu drei Harpunen mittransportiert ohne auch nur Sportgepäck anzumelden (meistens 50€ Aufpreis). Es reicht den Bag auf sein reguläres Gepäck mit einem Spanngurt oder ähnlichem fest zu verzurren. Die netten Damen und Herren der Gepäckaufnahme werden Sie zur Aufgabe Sperrgepäck bitten, was meistens einen Zeitverlust von 10 min bedeutet, mehr nicht. Bei Röntgenkontrolle geben sie einfach an „Harpune/ Speargun for fishing“ und ab geht es in den Urlaub. Das Gepäck wird bei der Ankunft auf das reguläre Band entladen. Erschreckt euch allerdings nicht, wenn euer Gepäck ein wenig länger braucht. Schwergepäck und Sondergepäck wird oft erst am Ende entladen (aber die 10 Minuten sind es wert).

Ich selbst benutze folgenden Pencilbag:
Golftasche / Pencilbag / Reisebag / Rangebag / Pistolbag / Tragebag mit integrierter Schutzhaube

Spearfishing-Speargun-bag

International

Hier ist Vorsicht geboten, vor allem bei Zwischenstopps in Ländern welche Harpunen verbieten kann es brenzlig werden. Fliegt man beispielsweise nach Australien oder Neuseeland mit Zwischenstopp Japan, kann es vorkommen, dass eine aufgebrachte Meute Zöllner Sie beim Umsteigen empfängt. Hier gilt wie immer: rechtzeitig informieren und ggf. Erlaubnissen einholen und eventuell die Fluggesellschaften anrufen. Nicht alle Länder der Welt kennen dieses Hobby an und es wäre schade sich deswegen Ärger einzuhandeln, geschweige denn seinen Anschlussflug zu verpassen. Das Risiko ist zu hoch stundenlang verhört zu werden, nur weil man sich im vorhinein nicht ausreichend informiert hat.

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